Industrie
Koenig & Bauer schreibt rote Zahlen

dpa-afx WÜRZBURG. Der weltweit drittgrößte Druckmaschinenhersteller Koenig & Bauer (KBA) hat im ersten Quartal weiter rote Zahlen geschrieben. Beim Ergebnis vor Zinsen und Steuern (Ebit) habe sich das Minus gegenüber dem Vorjahr von 3,6 auf 4,2 Mill. Euro ausgeweitet, teilte KBA am Freitag in Würzburg mit. Der Fehlbetrag sei von 3,9 auf 4,8 Mill. Euro gestiegen. Der Umsatz erhöhte sich hingegen um 20,7 Prozent auf 311,3 Mill. Euro. Der Auftragseingang stieg um 23,5 Prozent auf 382,4 Mill. Euro.

Begründet wurden die Verluste im Quartal mit dem noch deutlich hinter der Jahresplanung zurückliegenden Umsatz, gestiegenen Materialkosten sowie der Ertragsschwäche einiger gelieferter Aufträge, die in den zurückliegenden Jahren zu ungünstigen Konditionen hereingenommen werden mussten.

KBA und sprach von einer "vorübergehenden Ergebnisverschlechterung". Das Unternehmen, das im Gesamtjahr 2004 schwarze Zahlen geschrieben hatte, bestätigte für 2005 seinen Ausblick und erwartet einen Anstieg des Konzernumsatzes auf rund 1,5 Mrd. Euro und eine Verbesserung des Konzernergebnisses vor Steuern (EBT) gegenüber dem Vorjahr.

Der Ausblick basiere darauf, dass erstmals Einsparungen aus der weitgehend abgeschlossenen Restrukturierung der Standorte für Rollendruckmaschinen, den Vereinbarungen zur Flexibilisierung der Arbeitszeit und der unter Ertragsgesichtspunkten günstigeren Mischung der zu liefernden Produkte wirksam würden.

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