Körber vereint 30 produzierende Unternehmen
Körber will Winkler + Dünnebier übernehmen

Der Maschinenbauer Winkler + Dünnebier aus Neuwied wird wohl bald zum Hamburger Körber-Konzern gehören. Dieser hat seine Beteiligung bereits auf 24,9 Prozent erhöht und strebt eine Übernahme an.

HB HAMBURG. Der Körber-Anteil an dem Hersteller von Spezialmaschinen für Papier- und Hygienetechnik sei von 18,6 Prozent auf 24,9 gestiegen, teilte das Hamburger Unternehmen am Freitag mit. Zudem vereinbarte die Körber AG mit der weiteren Großaktionärin FINAF S.p.A. (Rom) eine Kaufoption für die von ihr gehaltene Beteiligung an dem Neuwieder Unternehmen von weiteren 24,9 Prozent. Diese kann Anfang 2006 zu einem Kaufpreis von 9,75 Euro pro Aktie ausgeübt werden. Den Winkler + Dünnebier-Aktionären wollen die Hamburger anbieten, ihre Aktien gegen einen Barbetrag in gleicher Höhe zu erwerben.

Unter dem Dach der Körber AG sind international 30 selbstständig produzierende Unternehmen und zahlreiche Vertriebs- und Servicegesellschaften weltweit vereint. Sie produzieren und vertreiben Maschinen in den Bereichen Tabaktechnik, Papier-, Tissue- und Hygienetechnik sowie Werkzeugmaschinen. Die Körber-Gruppe erzielt rund 1,3 Milliarden Euro Umsatz jährlich, alleinige Anteilseignerin ist die Körber-Stiftung. Im vergangen Jahr war das Unternehmen in die roten Zahlen gerutscht, 1000 der damals noch knapp 8300 Arbeitsplätze sollten abgebaut werden.

Die Winkler + Dünnebier AG setzte mit ihren Maschinen zur Herstellung von Briefumschlägen und anderen Papierprodukten im Jahr 2003 rund 133 Millionen Euro um.

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