Industrie

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Kommunalversorger: Rheinenergie bestellt Kraftwerk bei Alstom

exklusivGaskraftwerke gelten derzeit zwar als unrentabel. Dennoch vergibt der Kölner Kommunalversorger einen Großauftrag. Allerdings setzt Rheinenergie dabei auf eine besondere Technik.

Produktion von Gasturbinen zur Kraft-Wärme-Kopplung bei Alstom. Quelle: ap
Produktion von Gasturbinen zur Kraft-Wärme-Kopplung bei Alstom. Quelle: ap

DüsseldorfEntgegen dem allgemeinen Trend vergibt der Kölner Kommunalversorger Rheinenergie einen Auftrag für den Bau eines Kraftwerks. Rheinenergie bestellt beim französischen Anlagenbauer Alstom ein 450 Megawatt starkes Gas- und Dampfturbinenkraftwerk, das auch 265 Megawatt Fernwärme produzieren kann, erfuhr das Handelsblatt (Montagausgabe) aus Unternehmenskreisen.

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Der Aufsichtsrat des Versorgers hat sich für das Alstom-Modell entschieden - und gegen eine größere Anlage des Konkurrenten Siemens. Der Standort ist bereits genehmigt, der Bau soll bald beginnen. Den ersten Strom soll die Anlage 2016 liefern.

Energiekonzerne

Auf den ersten Blick überrascht die Entscheidung. Gaskraftwerke gelten derzeit als unrentabel. Die Strompreise sind im Großhandel niedrig, die Brennstoffkosten steigen dagegen. Mehrere Bauprojekte wurden zuletzt auch gestoppt.

Rheinenergie hält das Projekt aber für rentabel, weil es auf die Kraft-Wärme-Koppelung setzt, das heißt der gleichzeitigen Produktion von Strom und Wärme. Während der Wirkungsgrad bei der reinen Stromproduktion nur knapp über 60 Prozent liegt, das heißt 60 Prozent der eingesetzten Energie werden in Strom umgewandelt, steigt der Wirkungsgrad bei der Kraft-Wärme-Koppelung auf 85 Prozent.

 

  • 02.12.2012, 22:44 UhrVicario

    Beitrag von der Redaktion gelöscht. Bitte bleiben Sie sachlich.

  • 03.12.2012, 06:31 UhrHorstMaler

    Wer Nutzungsgrad und Wirkungsgrad nicht unterscheiden kann sollte solche Artikel andere Schreiben lassen.

  • 03.12.2012, 07:02 UhrSlingShot

    Beitrag von der Redaktion gelöscht. Bitte bleiben Sie sachlich.

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