Kompromiss
Mehr Lohn in der Papierindustrie

Die Beschäftigen der Papierindustrie sollen mehr Lohn und einmalig 70 Euro erhalten. Die Gewerkschaft nennt den Entscheid einen "tragfähigen Kompromiss".
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Darmstadt/BerlinDie etwa 40.000 Beschäftigten der Papierindustrie in Deutschland bekommen in zwei Stufen mehr Geld. Zum 1. Januar 2012 erhöhen sich die Löhne, Gehälter und Ausbildungsvergütungen um 3,0 Prozent. Für den Zeitraum Januar bis Mai 2013 ist ein weiteres Plus von 1,6 Prozent vorgesehen.

Für Dezember 2011 erhalten die Beschäftigten zudem eine Einmalzahlung von 70 (Auszubildende: 35) Euro. Auf dieses Paket einigten sich Gewerkschaft und Arbeitgeber in der Nacht zum Mittwoch in ihrer dritten Verhandlungsrunde in Darmstadt. Der neue Tarifvertrag soll für 18 Monate gültig sein.

Die Gewerkschaft Bergbau, Chemie, Energie (IG BCE) hatte sechs Prozent mehr Geld für zwölf Monate gefordert. Die Arbeitgeber waren mit einem leicht erhöhten Angebot von 2,3 Prozent und einem zusätzlichen Prozent für weitere vier Monate in die Verhandlungen gegangen. Der nun geschlossene Tarifvertrag entspreche „der differenzierten Lage in der Papierindustrie“, erklärte die IG BCE. Zu Beginn der dritten Runde hatten am Dienstagmorgen etwa 500 Demonstranten der Forderung der Gewerkschaft Nachdruck verliehen.

Agentur
dpa 
dpa Deutsche Presse-Agentur GmbH / Nachrichtenagentur

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