Konflikt mit der UAW
Tarifverhandlungen bei GM dauern an

Bei den Tarifverhandlungen zwischen General Motors (GM) und der US-Automobilarbeitergewerkschaft UAW (United Auto Workers) über einen neuen Tarifvertrag hat es noch keine Einigung gegeben. GM bietet den Mitarbeitern angeblich selbst kontrollierte Pensionspläne statt der traditionellen Betriebsrenten. Die Gespräche sollten am Mittwoch in Detroit fortgesetzt werden.

HB DETROIT. GM will nach einem Bericht der US-Wirtschaftsagentur „Bloomberg“ vom Mittwoch neuen Gewerkschaftsmitgliedern sogenannte „401(k)-Pensionspläne statt der traditionellen Betriebsrenten geben. Die meisten großen und mittleren US-Unternehmen bieten ihren Beschäftigten seit vielen Jahren diese von den Mitarbeitern selbst kontrollierten Pensionspläne an, während traditionelle Betriebsrenten immer seltener werden.

GM habe auch vorgeschlagen, jährliche Lebenshaltungskosten- Erhöhungen einzufrieren. Damit solle ein von der Gewerkschaft zu verwaltender Fonds mitfinanziert werden, der die Krankenversicherung der GM-Betriebsrentner übernehmen solle. Weitere Vorschläge laufen nach Darstellung von „Bloomberg“ auf eine Obergrenze für die Selbstbeteiligung der Betriebsrentner und aktiven Arbeiter bei den Krankenversorgungskosten sowie auf Boni für den Fall einer Annahme der Einfrierung der Löhne durch die Gewerkschaft hinaus.

Die UAW verhandelt seit Monaten mit GM, Ford und Chrysler über neue Tarifverträge, die eine vierjährige Laufzeit haben. Die Gewerkschaft hatte GM vergangene Woche für die Endphase der Gespräche als Verhandlungspartner und als mögliches Streikziel ausgewählt. Ford und Chrysler hatten hingegen eine vorübergehende Verlängerung der Tarifverträge erhalten.

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