Konjunktur
Bauindustrie frohlockt

Der Krisen geschüttelte Bau blickt wieder mit Zuversicht in die Zukunft: Die Perspektiven seien so gut wie seit zehn Jahren nicht mehr, so die Einschätzung des Hauptverbandes der Deutschen Bauindustrie.

HB OSNABRÜCK. In einem Interview der „Neuen Osnabrücker Zeitung“ sagte Hauptgeschäftsführer Michael Knipper: „Gesamtdeutsch erwarten wir eine schwarze Null.“

Vor allem der Wirtschaftsbau ziehe an, „weil die Unternehmen langsam begreifen, dass sie investieren müssen“. Auch im Wohnungs- und Eigenheimbau sehe es trotz Auslaufens der Eigenheimzulage wieder besser aus.

Knipper betonte außerdem, die Jobchancen deutscher Bauarbeiter hätten sich verbessert. Die Zahl legaler osteuropäischer Arbeitskräfte am Bau in den vergangenen fünf Jahren sei deutlich gesunken. Da es aber Bedarf an einfachen Tätigkeiten auf deutschen Baustellen gebe, stiegen die Chancen für deutsche Arbeitslose, solche Jobs zu bekommen.

Eine Absage erteilte Knipper den bisherigen Kombilohnmodellen. Alle bisherigen Vorschläge sind nach seiner Ansicht nicht auf die Bauwirtschaft anwendbar. Am Bau setze man auf die Mindestlöhne. Damit aber lasse sich der Kombilohn allein schon deswegen schwer vereinbaren, weil die Mindestlöhne verhältnismäßig hoch seien und deswegen keine Zuschüsse benötigten.

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