Konjunktur hilft nicht
Autoabsatz geht weiter zurück

Die gute Konjunktur ist auf dem deutschen Automarkt noch nicht angekommen. In den ersten vier Monaten kamen etwas mehr als 982 000 Autos neu auf die Straßen, das sind 9,2 Prozent weniger als im gleichen Zeitraum des Vorjahres, teilte das Kraftfahrt-Bundesamt (KBA) am Freitag in Flensburg mit.

HB FLENSBURG. Der April als Einzelmonat lag um 7,0 Prozent unter dem April 2006. Als Ursache für den schwachen Markt gilt immer noch die Anhebung der Mehrwertsteuer zum Jahresbeginn, die zu vorgezogenen Autokäufen vor dem Jahreswechsel geführt hat.

In dem rückläufigen Markt mussten auch die meisten Marken sinkende Absatzzahlen in Kauf nehmen. So verkaufte Marktführer VW in den ersten vier Monaten 11,3 Prozent weniger Autos, bei den Marken BMW/Mini waren es 12,8 Prozent und bei Audi 10,2 Prozent. Auch für Ford (minus 13,6 Prozent) und Opel (minus 11,0 Prozent) ging es kräftig abwärts. Erfolgreich unter den deutschen Herstellern waren dagegen mit einem Absatzplus von 2,2 Prozent Mercedes und Porsche mit 5,4 Prozent plus.

Unter den ausländischen Marken konnte Toyota/Lexus in den ersten vier Monaten trotz eines leichten Rückgangs von 0,8 Prozent die Spitzenposition behaupten. Dagegen war die Importmarke Skoda aus dem VW-Konzern sehr erfolgreich und steigerte den Absatz um 10,5 Prozent. Absatzeinbrüche verkraften mussten unter den größeren ausländischen Herstellern zum Beispiel Renault (minus 13,2 Prozent), Peugeot (minus 25,2 Prozent), Mazda (minus 17,6 Prozent) und Nissan (minus 31,8 Prozent).

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