Konjunktur
Kartellamt: Immer weniger Fusionen

Die Zahl der beim Bundeskartellamt angemeldeten Fusionen ist im vergangenen Jahr im Zuge der Wirtschaftskrise deutlich zurückgegangen. 2008 habe es 1675 Verfahren gegeben nach 2242 im Jahr zuvor, sagte der Präsident des Bundeskartellamts, Bernhard Heitzer, am Dienstag in Bonn.

HB BONN. Die Wettbewerbshüter rechneten damit, dass die Zahl der anzumeldenden Verfahren weiter zurückgehe. Neben den Auswirkungen durch die Krise liege dies auch an der geänderten Gesetzeslage. Demnach müssen insbesondere im Ausland realisierte Fusionen, die sich nur geringfügig auf den deutschen Markt auswirken, nicht mehr beim Bundeskartellamt angemeldet werden.

Heitzer legte den Tätigkeitsbericht seiner Behörde für die Jahre 2007/2008 vor. Die Behörde hatte in den vergangenen Jahren ihre Arbeit ausgebaut und auf die Verfolgung von Kartellen spezialisierte Abteilungen gegründet. Die von der Behörde verhängten Bußgelder stiegen 2007/2008 erheblich an. Sie lagen bei rund 750 Mio. Euro nach etwa 170 Mio. Euro im Vorjahreszeitraum.

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