Konjunktur
Werkzeugmaschinenbauer kippen Prognose

Die Werkzeugmaschinen-Hersteller haben nach einem drastischen Auftragseinbruch zu Jahresbeginn ihre Prognose gekippt. Der erwartete Rückgang in der Produktion von 15 Prozent für das laufende Jahr sei praktisch nicht mehr erreichbar, teilte der Verein Deutscher Werkzeugmaschinenfabriken (VDW) in Frankfurt mit.

HB. FRANKFURT. Die „Schockstarre“ der Investoren halte an, und eine Trendwende sei noch nicht erkennbar, sagte VDW-Geschäftsführer Wilfried Schäfer. Eine neue Prognose will der Verband zur Jahresmitte veröffentlichen.

Im ersten Quartal beschleunigte sich der Auftragsschwund auf 70 Prozent. Dabei waren Inlands- und Auslandsnachfrage gleichermaßen rückläufig. „Aufgrund der enormen Verunsicherung werden Projekte und selbst Ersatzinvestitionen auf unbestimmte Zeit verschoben“, sagte Schäfer. Im Schlussquartal 2008 waren die Aufträge bereits um um 54 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum gefallen.

Werkzeugmaschinen gelten innerhalb des Maschinenbaus als extrem zyklisches Geschäft. Der Gesamtverband VDMA hatte seine Prognose schon vor einigen Wochen merklich nach unten korrigiert und rechnet nun mit einer um 10 bis 20 Prozent geringeren Produktion. Der Bestellrückgang im gesamten Maschinenbau lag von Januar bis März bei 42 Prozent.

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