Konjunkturschwäche in Europa
Lenze baut China-Geschäft aus

Wenn es hierzulande mit dem Geschäft hakt, muss eben an anderer Stelle Gas gegeben werden. Dieses Motto hat sich auch der Maschinenbauer Lenze auf die Fahnen geschrieben. Wegen der anhaltenden Konjunkturschwäche in seinen europäischen Hauptmärkten will er sein China-Geschäft kräftig ausbauen.

HB HANNOVER. Das Unternehmen strebe 2003/2004 in China in lokaler Währung ein Umsatzplus von 30 % an, teilte die Lenze AG am Donnerstag mit. Insgesamt seien die Wachstumserwartungen für das laufende Geschäftsjahr aber „eher gedämpft“. Erwartet werde ein einstelliges Plus bei Umsatz und Ergebnis. Lenze hat sich auf Antriebstechnik und Automation spezialisiert.

Im Geschäftsjahr 2002/2003 (30. April) erzielte Lenze in China Erlöse von 19 (9) Mill. €. Die Erfolge auf dem chinesischen Markt hätten wesentlich zur Steigerung des Umsatzes der Lenze-Gruppe um 4 % auf 432,1 Mill. € beigetragen, sagte Vorstandschef Erhard Tellbüscher.

Der Lenze-Vorsteuergewinn kletterte 2002/2003 im Vergleich zum Vorjahr um 40,9 % auf 24,2 Mill. €. Wegen einer deutlich höheren Steuerbelastung verbesserte sich das Ergebnis nach Steuern aber nur um 13,7 % auf 14,1 Mill. €.

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