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Konjunktursorgen: Maschinenbauer zweifeln am Wachstum

Die zunehmenden Konjunktursorgen belasten auch die deutschen Maschinenbau-Unternehmen: Verbandspräsident Lindner schließt mittlerweile nicht mehr aus, die Prognose nach unten korrigieren zu müssen.

Ein Qualitätsmanager kontrolliert ein Getriebe. Quelle: dapd
Ein Qualitätsmanager kontrolliert ein Getriebe. Quelle: dapd

Düsseldorf/FrankfurtDie deutschen Maschinenbauer blicken angesichts der zunehmenden Konjunktursorgen vorsichtiger als zuletzt auf die Entwicklung im kommenden Jahr. „Unsere optimistische Prognose von plus vier Prozent Produktionswachstum für 2012 bewegt sich in einem schwierigen Umfeld“, sagte der Präsident des Branchenverbandes VDMA, Thomas Lindner, am Montag in Frankfurt laut Redetext.

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Der Ausblick spiegele aber die Stimmung in den Unternehmen wider. „Wir können heute jedoch nicht ausschließen, dass wir noch Anpassungen an der Prognose vornehmen müssen“, fügte er hinzu. Entscheidend sei, wie sich die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen in den nächsten Wochen weiterentwickeln.

Für 2011 verbuchte die Branche, zu der neben zahlreichen Mittelständlern börsennotierte Unternehmen wie ThyssenKrupp, GEA oder Gildemeister gehören, wie erwartet ein Produktionswachstum von 14 Prozent.

„Der Maschinenbau war, ist und bleibt aber eine zyklische Industrie“, sagte Lindner. Für die Monate November und Dezember rechne der Verband im Vorjahresvergleich mit sinkenden Auftragseingängen. Allerdings seien die Bestellungen im Vorjahr sehr hoch gewesen. „Negative Auftragseingänge in den nächsten Monaten wären keine Überraschung und schon gar kein Krisenzeichen.“

Mittelstand

Die Branche mit rund 945.000 Beschäftigten und einem Umsatz von rund 190 Milliarden Euro gilt als Rückgrat der deutschen Wirtschaft. In der Wirtschaftkrise war das stark exportabhängige Geschäft eingebrochen - 2009 fiel die Produktion insgesamt um ein Viertel. Seitdem hatten die Unternehmen aber eine fulminante Aufholjagd hingelegt. Die Auslastung lag im Oktober bei 88,7 Prozent.

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