Konkurrent Hasbro erhöht Gewinn
Mattel rutscht in die roten Zahlen

Steuerliche Sonderbelastungen, hoher Margendruck, aber auch die nachlassende Zugkraft der schönen Barbie haben dem US-Spielwarenriesen Mattel im zweiten Quartal zu schaffen gemacht. Das Unternehmen rutschte im Berichtszeitraum in die roten Zahlen. Ganz anders beim Konkurrenten Hasbro, der Nummer zwei im weltweiten Spielzeugmarkt.

HB NEW YORK. Der Quartalsumsatz bei Mattel stieg allerdings um zehn Prozent auf 886,8 Mill. Dollar (733 Mio Euro), teilte der weltgrößte Spielwarenhersteller am Montag mit. Dabei legte das Unternehmen in den USA um neun Prozent und im Ausland um elf Prozent zu.

In den ersten sechs Monaten dieses Jahres setzte Mattel 1,7 (1,6) Mrd. Dollar um. Der Spielwarenhersteller schrieb einen Verlust von 87,5 Mill. Dollar oder 21 Cent je Aktie gegenüber einem Gewinn von 32,5 Mill. Dollar oder acht Cent je Aktie im ersten Halbjahr 2004. Der Umsatz mit Barbie-Puppen gab um vier Prozent nach, während Mattel mit den Spielzeugautos Hot-Wheels, dem Lernspielzeug von Fisher-Price und American-Girl-Spielwaren zulegte.

Der Verlust im Zeitraum April bis Juni lag bei 94 Mill. Dollar oder 23 Cent je Aktie gegenüber einem Gewinn von 23,5 Mill. Dollar oder sechs Cent je Aktie im Vorjahresquartal. Es gab steuerliche Sonderbelastungen von 112,9 Mill. Dollar oder 28 Cent je Aktie. Konzernchef Robert A. Eckert verwies auf den Margendruck. 2005 sei weiterhin ein Jahr der Herausforderungen. Das Unternehmen konzentriere sich auf das wichtige zweite Halbjahr. Die Spielzeughersteller machen zu Weihnachten ihr Hauptgeschäft.

Der Branchenzweite Hasbro steigerte seinen Quartalsumsatz um elf Prozent auf 572,4 Million Dollar. Der Auslandsumsatz erhöhte sich dabei auf 210,2 (179,2) Mill. Dollar. Die Star-Wars-Spielzeuge waren auch im Ausland Renner, doch legte das Unternehmen auch mit Marken wie Milton Bradley, My Little Pony und den Lernspielwaren von Playskool sowie Parker Brothers-Spielen zu. Hasbro verdiente 29,4 (18,8) Mill. Dollar oder 13 (sechs) Cent je Aktie. Der Halbjahresumsatz stieg von 990 Mill. Dollar auf eine Milliarde Dollar. Der Halbjahresgewinn betrug 25,7 (25,4) Mill. Dollar oder 13 (acht) Cent je Aktie.

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