Konkurrenz dürfte nachziehen
Ford gibt Continental Großauftrag

Der Autozulieferer und Reifenhersteller Continental hat vom US-Autobauer Ford einen Großauftrag über die Lieferung von elektronischen Stabilitätsprogrammen (ESP) erhalten. Conti setzt große Hoffnungen in den US-Markt.

HB HANNOVER. Ford werde das in den USA bislang lediglich als Zusatzausstattung für Autos angebotene ESP in vier seiner sportlichen Geländewagen des Modelljahres 2005 serienmäßig einbauen, teilte Continental am Donnerstag in Hannover mit. Das Unternehmen bestätigte damit Informationen aus Branchenkreisen. Bei den vier Baureihen handelt es sich um den Ford Explorer, den Mercury Mountaineer, den Lincoln Navigator und den Lincoln Aviator. Ein Konzernsprecher machte keine Angaben zum Auftragsvolumen

.

2003 verkaufte Ford rund 480 000 Stück der in Frage kommenden Sport Utility Vehicles (SUV). Unter den drei großen US-Herstellern wäre Ford der erste, der auf seinem Heimatmarkt ESP als Serienausstattung anbietet. Nach Einschätzung von Branchenbeobachtern ist es aber nur eine Frage der Zeit, bis die Konkurrenz nachziehen dürfte. Für Continental könnte dies somit weitere Aufträge nach sich ziehen. Der weltweit viertgrößte Reifenhersteller setzt große Erwartungen in den US-Markt, da ESP dort im Gegensatz zu Europa bisher kaum eine Rolle spielt.

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