Konkurrenz für Daimler: Lkw-Konzern Volvo und Dongfeng dürfen fusionieren

Konkurrenz für Daimler
Lkw-Konzern Volvo und Dongfeng dürfen fusionieren

Die EU hat den Zusammenschluss des Lkw-Bauers Volvo mit dem chinesischen Dongfeng-Konzern gebilligt. Für Daimler sind das keine gute Nachrichten.
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BrüsselDie EU-Kommission hat die Fusion des schwedischen Lastwagenbauers Volvo mit dem chinesischen Dongfeng-Konzern zugestimmt, die Daimler als weltweite Nummer eins im Lkw-Bau ablösen wollen. Der Zusammenschluss gefährde den Wettbewerb auf dem EU-Markt nicht, erklärte die Wettbewerbsbehörde am Mittwoch in Brüssel. Es wurde demnach nicht einmal eine eingehende Prüfung eingeleitet, da es keine Bedenken gab.

Volvo hatte im Januar angekündigt, vom Lastwagengeschäft des Dongfeng-Konzerns 45 Prozent übernehmen zu wollen. Der Kaufpreis wurde mit 5,6 Milliarden Yuan angegeben, was rund 700 Millionen Euro entspricht. Laut Volvo soll das Unternehmen durch die Fusion zum „größten Hersteller von Lastwagen der Welt“ werden. Derzeit nimmt Daimler diesen Platz ein.

Volvo baut neben Lastwagen und Bussen auch Automobilkomponenten. Der Autohersteller Volvo Car gehört dagegen nicht mehr zu diesem Unternehmen. Er wurde schon vor Jahren vom chinesischen Geely-Konzern übernommen und hat mit der Fusion nichts zu tun.

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