Konsequenz aus Niederlage gegen Perrier-Gewerkschaften
Nestlé will Perrier loswerden

Eine der berühmtesten Mineralwassermarken der Welt steht zum Verkauf. Der Schweizer Nahrungsmittelriese Nestlé will das französische Sprudelwasser Perrier verkaufen. Das sagte Perrier-Chef Richard Girardot.

cn PARIS. Nestlé zieht damit die Konsequenz aus einer Niederlage gegen die Perrier-Gewerkschaften. Diese hatten Ende der Woche per Gerichtsbeschluss erreicht, dass der Sanierungsplan – Kern ist die Entlassung von 1 047 von 4 100 Angestellten bei Perrier – gestoppt werden muss.

Nestlé klagt seit langem über die geringe Produktivität bei Perrier. Dort würden pro Jahr und Mitarbeiter nur 700 000 Flaschen produziert. Andere Marken schafften 1,8 Millionen, heißt es bei Nestlé Waters France. Favoriten für den Kauf von Perrier sind der französische Konzern Danone, dem Marken wie Volvic und Evian gehören, und US-Gigant Coca-Cola. Dessen Versuche, im Mineralwassergeschäft zu den Großen aufzuschließen, sind bisher gescheitert. Jüngst nahm der Konzern die neue Wassermarke Dasani in Großbritannien wegen Erfolglosigkeit vom Markt. Mit 77 Marken wie Vittel, Poland Spring, San Pellegrino und Contrex ist Nestlé Waters Weltmarktführer im Mineralwassergeschäft.

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