"Konsolidierung würde Sinn machen"
MTU geht vorerst nicht an die Börse

Der Münchener Triebwerkbauer MTU sieht kurzfristig weder einen eigenen Börsengang noch eine Konsolidierung in der Branche. „In vier bis sechs Jahren könnte das Umfeld stimmen,“ sagte Konzernchef Klaus Steffens der Zeitung „Die Welt“ mit Blick auf einen Börsengang.

HB München. „Voraussetzung ist, dass die Luftfahrtkonjunktur wieder anzieht“, so Steffens in dem am Montag veröffentlichten Interview mit der Zeitung. Der Unternehmenslenker hatte bereits in der Vergangenheit einen IPO als Option genannt, den Zeitpunkt aber offen gelassen.

Manche Analysten hoffen, dass nach der Flaute der vergangenen Jahre mit einer Belebung der Konjunktur und einem weiteren Anziehen der Kapitalmärkte bereits 2004 oder 2005 viele Unternehmen die öffentliche Notierung wagen.

Einen Zusammenschluss europäischer Triebwerkbauer - über den im Zuge des Verkaufs von MTU durch DaimlerChrysler an die US-Beteiligungsgesellschaft KKR spekuliert worden war - steht Steffens zufolge nicht unmittelbar an. Neben den Münchenern gelten etwa Fiat Avio oder Volvo zu den Kandidaten für einen Zusammenschluss. „Eine Konsolidierung der europäischen Triebwerkindustrie würde grundsätzlich Sinn machen, steht im Moment aber nicht zur Debatte“, sagte er. „Die Strukturen werden auch in den nächsten Jahren so bleiben, wie sie sind.“

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