Konsumflaute belastet
Beiersdorf hält trotz Zweiflern an Prognose fest

Börsianer hatten gemutmaßt, Beiersdorf müsse wegen der Konsumflaute die Ertragsprognose korrigieren. Nun hält der Kosmetikhersteller an seiner Gewinnprognose fest.

HB HAMBURG. Beiersdorf hat nach einem operativen Ergebnisanstieg in den ersten neun Monaten seine Gewinnprognose für 2004 bekräftigt. „Für den Konzernumsatz streben wir für das Gesamtjahr ein bereinigtes Umsatzwachstum von etwa vier Prozent an“, teilte das im Nebenwerte-Index MDax gelistete Hamburger Unternehmen mit. Die Umsatzrendite vor Zinsen und Steuern solle auf der Rekordhöhe des Vorjahres bei über zehn Prozent gehalten werden. Unter dem Strich solle die Nettorendite wie im Vorjahr sechs Prozent übertreffen, hieß es in dem Zwischenbericht.

In den vergangenen Wochen war an der Börse spekuliert worden, Beiersdorf könne wegen der Konsumflaute gezwungen sein, seine Ertragsprognose zu korrigieren. Die Beiersdorf-Aktie legte am Morgen in einem festen Gesamtmarkt mehr als zwei Prozent auf 76,70 Euro zu.

Während der von dem Kaffeeröster Tchibo kontrollierte Nivea-Hersteller in den ersten neun Monaten operativ mehr verdiente, verringerte sich der Gewinn vor Steuern und Zinsen (Ebit) im dritten Quartal binnen Jahresfrist leicht auf 116 Millionen Euro von zuvor 117 Millionen. Von der Nachrichtenagentur Reuters befragte Analysten hatten einen Anstieg auf 119 Millionen Euro erwartet. Seit Januar steigerte Beiersdorf das Ebit auf 373 (Vorjahr 364) Millionen Euro und lag damit geringfügig unter den Schätzungen von Analysten, die im Schnitt mit 376 Millionen gerechnet hatten.

Bei einem um Wechselkurseffekte bereinigten Umsatzplus von 4,3 Prozent per Ende September blieb unter dem Strich der Reingewinn mit 240 Millionen Euro stabil. Die Nettoumsatzrendite verringerte sich leicht auf 6,9 Prozent von 7,1 Prozent im Vorjahr.

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