Konsumgüter
Pringles-Chips wechselt den Besitzer

Der US-Popcorn- und Kartoffelchiphersteller Diamond Foods kauft dem Konsumgüterkonzern Procter & Gamble die Chips-Sparte ab und legt für die Kultmarke Pringles Chips fast 2,4 Milliarden Dollar auf den Tisch.
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New YorkDiamond zahlt 1,5 Milliarden Dollar in Aktien und übernimmt zusätzlich Schulden in Höhe von 850 Millionen Dollar. Das Geschäft nutzt beiden Seiten. Mit der Übernahme kann Diamond Foods auf einen Schlag sein Knabber- und Süßwaren-Geschäft in den USA und Großbritannien verdoppeln und profitiert von Größenvorteilen im weltweiten Geschäft mit Kartoffelchips.

„Pringles passt wie ein Handschuh und wird Diamond in eine neue Liga katapultieren“, erklärte Branchenexperte James Amoroso. Die Chips-Marke Pringles wird in mehr als 140 Ländern verkauft, ist besonders stark in den USA und Großbritannien vertreten und hat Fertigungsstätten in den USA, Europa und Asien.

Procter & Gamble wiederum wird ein Geschäftsfeld los, das zuletzt nicht mehr so recht zu dem Konzern passte. Das Unternehmen will sich stärker auf Pflegeprodukte und Putzmittel konzentrieren und hatte schon zuletzt Geschäftsfelder im Bereich Nahrungsmittel abgestoßen, etwa das Kaffeegeschäft.

Die Übernahme soll Ende des Jahres abgeschlossen sein. An der Börse machte die Aktie von Diamond Foods eines Sprung um zehn Prozent nach oben. Die Aktie von Procter & Gamble hingegen verlor leicht um rund 0,3 Prozent.

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