Konsumgüter-Riese
Procter & Gamble darf Generika-Geschäft ausbauen

Der Branchenprimus im Konsumgütermarkt darf mit dem weltgrößten Generika Hersteller Teva kooperieren, entschied die EU-Kommission. Die Firmen wollen aus verschreibungspflichtigen Medikamenten schneller Generika machen.
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BrüsselDie EU-Kommission hat grünes Licht für eine Allianz des weltgrößten Generika-Herstellers Teva - der Mutter von Ratiopharm - und Konsumgüter-Branchenprimus Procter & Gamble (P&G) zum Verkauf von rezeptfreien Medikamenten gegeben. Die im März bekanntgegebene Kooperation schade nicht dem freien Wettbewerb, teilte die Behörde am Freitag mit. Die beiden Unternehmen bündeln nach Angaben ihre entsprechenden Sparten weltweit in einem Gemeinschaftsunternehmen - einzige Ausnahme ist der nordamerikanische Markt.

Insgesamt erzielten die nun zu verschmelzenden Geschäftsteile im vergangenen Jahr Umsätze von mehr als einer Milliarde Dollar. Das Joint Venture soll den Firmen auch dabei helfen, bislang verschreibungspflichtige Medikamente in rezeptfreie Arzneien umzuwandeln. Viele der meistverkauften rezeptfreien Mittel gingen aus solchen Umwandlungen hervor - etwa die P&G-Version des Medikaments Prilosec gegen Sodbrennen.

Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur

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