Konsumgüterhersteller
Beiersdorf will sich nicht von Tesa lösen

Der Hamburger Konsumgüterhersteller Beiersdorf hat Spekulationen dementiert, sich von seiner Sparte Tesa trennen zu wollen. Die Aktie, die auf Grund der Gerüchte in der vergangenen Woche stark gestiegen war, gab am Freitag daraufhin einen Teil der Gewinne wieder ab.

DÜSSELDORF. Das "Manager-Magazin“ hatte ohne Angabe von Quellen berichtet, dass sich bereits Anfang November Vertreter von Beiersdorf und dessen Großaktionär Maxingvest (ehemals Tchibo Holding) zu ersten Gesprächen über einen Tesa-Verkauf getroffen hätten. Ende April 2008 wolle Beiersdorf -Chef Thomas Bernd Quaas einen beschlussfertigen Plan mit Maxingvest als Käufer vorlegen, schrieb das Magazin weiter.

Sprecher von Tesa und Tchibo sagten dem Handelsblatt jedoch, dass an den Gerüchten "nichts dran“ sei. "An eine Trennung von Tesa wird nicht gedacht“.

Zweifellos jedoch käme Beiersdorf -Chef Quaas mit dem Verkauf seinem Ziel näher, einen reinen Kosmetikkonzern zu schaffen. Bisher scheiterte die Trennung an Maxingvest. Deren Eigentümerfamilie Herz betrachtet Tesa als unverkäuflich. Im Verkaufsfall würde die Familie mit einem Anteil von über 50 Prozent größter Tesa-Eigner. Die Sparte macht mit 805 Mill. Euro ein Fünftel des Beiersdorf–Gesamtumsatzes aus. Analysten von Sal. Oppenheim zufolge würde die Trennung von Tesa signalisieren, dass Beiersdorf keinen riesigen Zukauf anpeile, aber gut gerüstet für eine mittelgroße Akquisition sei.

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