Konsumgüterkonzern
Henkel bastelt an neuer Klebstoffsparte

Der Konsumgüterkonzern erklärte, dass die Strukturen in der durch einen milliardenschweren Zukauf ausgebauten Sparte inzwischen zu komplex seien. Stellenstreichungen soll es aber nicht geben.

HB DÜSSELDORF. Mit dem Umbau sollten die einzelnen Produktionslinien stärker an den Bedürfnissen der Kunden ausgerichtet werden. Ein neues Sparprogramm plane der Konzern aber nicht, betonte er. Die „Rheinische Post“ hatte berichtet, der Konzern wolle weitere bis zu 400 Stellen in der Klebstoffsparte streichen. Die Zahl wollte der Sprecher nicht kommentieren.

Das stark konjunkturabhängige Klebstoffgeschäft hatte dem Düsseldorfer Konzern im ersten Quartal mit deutlichen Rückgängen die Bilanz verhagelt. Für die Zeit von April bis Juni hofft das Management indes auf eine „leichte Verbesserung“ für die Sparte, wie Henkel Anfang Mai mitgeteilt hatte.



Der Konzern hatte bereits im Februar 2008 ein umfassendes Sparprogramm verkündet, um profitabler zu werden. Dieses sieht vor, bis 2011 etwa 3000 der rund 58 000 Stellen weltweit abzubauen.

Die Aktie gehörte zu den größten Gewinner im Dax und kletterte um zwischenzeitlich rund 1,5 Prozent.

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