Konzentration auf Kerngeschäft vorangetrieben
RWE Umwelt gibt Hermes ab

Die RWE Umwelt AG will im Zuge ihrer Konzentration auf das Kerngeschäft die Papierfabrik Hermes GmbH & Cie KG an die Curtis 1000 Europe AG verkaufen.

Reuters DÜSSELDORF. Die Veräußerung stehe noch unter dem Vorbehalt der Zustimmung des Aufsichtsrates, der am 18. Juli darüber beraten wolle, teilte das zum Energiekonzern RWE gehörende Entsorgungs- und Recyclingunternehmen am Montag mit. Curtis 1000 Europe kauft die Papierfabrik nach eigenen Angaben für einen Euro inklusive des bestehenden Gesellschafterdarlehens von 45 Millionen Euro. Die Übernahme erfolge mit sämtlichen Mitarbeitern und Verträgen. Die notwendige Sanierung der in der Vergangenheit verlustträchtigen Papierproduktion des traditionsreichen Unternehmens durch den neuen Eigentümer werde durch RWE Umwelt im Rahmen des Verkaufs unterstützt. Neben der Übernahme der verbliebenen Finanzschulden schieße RWE Umwelt der Papierfabrik Hermes Kapital von 13 Millionen Euro zu.

Hermes ist auf die Herstellung von Recyclingpapieren spezialisiert und beschäftigt 170 Mitarbeiter. Die börsennotierte Curtis mit Sitz in Neuwied zählt zu den führenden Anbietern von Transport- und Versandverpackungen in Europa und erwirtschaftete 2002 mit rund 550 Mitarbeitern einen Umsatz von 77,5 Millionen Euro.

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