Konzept für neues Oberklasse-Auto
Opel will zu BMW und Mercedes aufschließen

Der Autokonzern Opel will noch in diesem Jahr ein seriennahes Konzept für den Nachfolger des ausgelaufenen Spitzenmodells Omega präsentieren. Dies erfuhr das Handelsblatt aus Unternehmenskreisen.

HB FRANKFURT. Eine Studie des gehobenen Mittelklassewagens soll bereits auf der Internationalen Automobil Ausstellung (IAA) im September vorgestellt werden. Offiziell wollte sich Opel dazu nicht äußern.

Mit dem neuen Vorstoß nimmt Opel-Chef Carl-Peter Forster schneller als erwartet die Premiumkonkurrenten Audi, Mercedes und BMW ins Visier. Nach Angaben aus Unternehmenskreisen soll das neue Modell mindestens mit einem Achtzylindermotor ausgerüstet werden. Entwickeln wird Opel das neue Auto voraussichtlich gemeinsam mit dem australischen Autobauer Holden, der wie Opel eine Tochter des US-Konzerns General Motors (GM) ist. Das neue Oberklasse-Modell soll frühestens 2005 auf den Markt kommen.

Die Produktion des früheren Spitzenmodells Omega war im vergangenen Monat endgültig ausgelaufen. Opel hatte die klassische Stufenheck-Limousine etwa zehn Jahre lang gebaut, verlor aber immer mehr Kunden an die Mitbewerber Mercedes-Benz (C-Klasse) und BMW (3er-Baureihe).

Opel hatte vergangene Woche angekündigt, dass der Sparkurs verschärft werden müsse. Verantwortlich dafür sind sinkende Absatzzahlen auf den wichtigsten europäischen Märkten. Opel will nach hohen Verlusten in den vergangenen beiden Jahren Ende 2003 wieder in die Gewinnzone zurückkehren.

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