Konzer prüft andere Optionen
Bayer stellt Entwicklung von Repinotan ein

Der Leverkusener Chemie- und Pharmakonzern Bayer hat die Entwicklung seines neuen Wirkstoffs Repinotan zu einem Schlaganfall-Medikament gestoppt.

HB FRANKFURT. Eine klinische Studie der Phase IIb mit der Substanz habe bei dieser Anwendung nicht die erhofften Ergebnisse gebracht, teilte Bayer am Donnerstag in Leverkusen mit. Der Wirkstoff gehört zur Klasse der so genannten Neuroprotektiva, die das Gehirngewebe in der Umgebung eines Schlaganfalls schützen sollen. In Studien der zweiten klinischen Phase wird ein Arzneimittelkandidat üblicherweise auf Verträglichkeit, Wirksamkeit und geeignete Dosierung hin untersucht. Der gewünschte klinische Nutzen bei der Substanz sei in der Studie nicht nachgewiesen werden, begründete Bayer den Entwicklungsstop.

Nach der Einstellung des Entwicklungsprogramms für Repinotan bei Schlaganfällen will Bayer nun weitere Optionen für die Substanz in anderen Anwendungsgebieten prüfen. "Dies sind etwa Spezialindikationen für den Einsatz im Hospitalbereich", sagte ein Bayer-Sprecher.

Die im Deutschen Aktienindex Dax notierte Bayer-Aktie lag am Donnerstag in einem kaum veränderten Gesamtmarkt mit 0,9 Prozent im Minus bei 25,05 Euro und war damit zweitstärkster Verlierer in dem Index.

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