Konzern benötigt keine dringenden Mittel
Vodafone verschiebt Arcor-Verkauf auf Ende 2004

Der weltweit größte Mobilfunkkonzern will sich erst Ende diesen oder aber Anfang des neuen Jahres von der deutschen Festnetzsparte trennen. Dieses teilten am Montag einige Medien ohne Angaben von Quellen mit.

HB LONDON. Medienberichten zufolge hat sich der britische Mobilfunkkonzern Vodafone Group dazu entschlossen, den Verkauf seiner deutschen Festnetzsparte Arcor, die er als Teil von Mannesmann im Jahr 2000 übernommen hatte, erst Ende dieses Jahres oder spätestens zu Beginn des neuen Jahres vorzunehmen.

Zuvor hatte Vodafone geplant, Arcor noch im Herbst 2004 zu verkaufen und die Investmentbank UBS damit zu beauftragen, berichtet die „Financial Times“ in ihrer Montagausgabe ohne Angaben von Quellen. Der Konzern sei nun zu dem Schluss gekommen, dass er unmittelbar keine Mittel benötige und angesichts der steigenden Arcor-Gewinne den Verkauf bis mindestens 2005 aufschieben könne. Ein Vodafone-Sprecher war zunächst nicht zu einer Stellungnahme zu erreichen. Der Konzern hoffe, dass er für Arcor mehr als eine Milliarde Euro erhalten könne, berichtete die Zeitung.

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