Konzern braucht keine Kerngeschäfte abgeben
EU-Kommission will milliardenschwere Alstom-Hilfen genehmigen

Die EU-Kommission will Mitte Mai milliardenschwere Finanzhilfen für den angeschlagenen französischen Mischkonzern Alstom mit Auflagen genehmigen.

HB BRÜSSEL. Der Konzern solle nicht verpflichtet werden, Kerngeschäfte abzugeben, hieß es am Donnerstag in Kreisen der Kommission in Brüssel. Alstom stellt unter anderem TGV-Hochgeschwindigkeitszüge her und Turbinen.

Der französische Staat trägt zur Finanzhilfe von 3,2 Mrd. Euro mit 800 Millionen Euro ein Viertel bei. Das Hilfspaket steht seit dem vergangenem Herbst auf dem Prüfstand. In Paris hatte es geheißen, die Deutsche Bahn und die französische Staatsbahn SNCF hätten Brüssel gewarnt, ohne Alstom nur noch die Wahl zwischen Zügen von Siemens und Bombardier zu haben.

Staatshilfen zu Gunsten von Unternehmen müssen grundsätzlich in Brüssel angemeldet und geprüft werden. Im Fall von Alstom untersucht die Behörde, ob durch die Finanzspritze Konkurrenten wie Siemens benachteiligt werden.

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