Konzern entschuldigt sich öffentlich für Skandal
Chef von Hyundai zum Verhör einbestellt

Im Zusammenhang mit einem Finanzskandal hat die Staatsanwaltschaft in Südkorea den Vorsitzenden des Konzerns Hyundai Motor zum Verhör einbestellt. Zuvor war bereits sein Sohn verhört worden. Die Chungs stehen im Verdacht, schwarze Kassen zum Zweck der Bestechung angelegt zu haben.

HB SEOUL. Chung Mong Koo werde am kommenden Montag im Büro der Staatsanwaltschaft erwartet, sagte deren Sprecher Kang Chan Woo am Freitag. Die Ermittler vermuten, dass Hyundai Motor Geld unterschlagen hat, um damit mindestens zwei Lobbyisten zu bezahlen, die Einfluss auf Regierungsentscheidungen nehmen sollten.

Kurz zuvor hatte die Staatsanwaltschaft Chungs Sohn und Präsident des Tochterunternehmens Kia Motors, Chung Eui Sun, 18 Stunden lang befragt. Die Lobbyisten wurden bereits festgenommen. In Südkorea verstößt es gegen das Gesetz, sich eine Einflussnahme auf Behörden bezahlen zu lassen.

Hyundai erklärte am Mittwoch, Chung und sein Sohn wollten eine Billion Won (855 Mill. Euro) aus ihrem Privatvermögen für wohltätige Zwecke spenden. Das Unternehmen entschuldigte sich bei der Öffentlichkeit für den Skandal.

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