Konzern erläutert Aktionären Gründe
Aventis bleibt beim Nein zur Übernahme hart

Aventis befürchtet bei einer feindlichen Übernahme durch Sanofi-Synthélabo einen massiven Stellenabbau. Die französische Finanzaufsicht hat unterdessen die Abwehrstrategie des deutsch-französischen Pharmakonzerns genehmigt.

HB PARIS. Aventis hat seinen Aktionären am Freitag die Gründe für die Ablehnung des Übernahmeangebots von Konkurrent Sanofi-Synthelabo offiziell erläutert. Dies war möglich geworden, nachdem die französische Börsenaufsicht AMF das Verteidigungsdokument von Aventis gegen die feindliche Offerte gebilligt hatte.

In dem Schreiben an die Autorite des marches financiers (AMF) führt Aventis unter anderem einen übereilten Zeitplan zum Nachteil des Unternehmens an und bekräftigt, das Angebot entspreche nicht dem Wert von Aventis. „Wir sind der Überzeugung, dass dieses Angebot nicht im besten Interesse der Aktionäre und Mitarbeiter von Aventis ist“, erklärte Aventis-Chef Igor Landau in dem Schreiben. Zudem könne es zu einem beträchtlichen Stellenabbau führen ohne auf der anderen Seite angemessene strategische Vorteile zu bieten. Aventis führte insgesamt fünf Hauptgründe für die Ablehnung des Angebots auf.

Bei Sanofi lehnte ein Sprecher eine Stellungnahme ab. Das Verteidigungsdokument sei noch nicht gelesen worden. Nach Ansicht von Analysten enthalten die Unterlagen nichts Neues. Im frühen Handel an der Pariser Börse lagen Aventis-Aktien 0,08 % im Plus bei 61,75 €. Sanofi-Aktien zogen 0,63 % auf 55,65 € an.

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