Konzern plant Verdreifachung der Kapazitäten
Hitachi baut Fabriken für Plasmadisplays aus

Der japanische Elektronikkonzern Hitachi plant eine massive Aufstockung seiner Produktionskapazitäten für Plasmabildschirme. Bis März 2009 soll die monatlich hergestellte Stückzahl in drei Werken von aktuell 100.000 auf 300.000 Bildschirme steigen.

tnt HB FRANKFURT. Hitachi rüstet sich nach eigenen Angaben damit für die steigende Nachfrage nach großen Bildschirmen. Vor allem die weltweite Einführung von Digitalfernsehen wird nach Einschätzung des Konzerns die Nachfrage nach TV-Geräten mit Plasmabildschirmen steigen lassen.

Hitachi gehört außer Matsushita Electric Industrial zu den größten Herstellern von Plasmabildschirmen. In solchen Bildschirmen wird Licht mit Hilfe von Phosphor erzeugt. Die Plasma-Technologie konkurriert mit Flüssigkristallbildschirmen (LCD) – auf sie setzen Toshiba, Sony und Samsung – um die Marktführerschaft als Zukunftstechnologie für große Bildschirme.

Ein Vorteil der Plasmadisplays besteht darin, dass selbst große Bildschirmflächen in flache Gehäuse passen. Weitere Pluspunkte sind die Helligkeit, die sie für Umgebungen mit Tageslicht tauglich machen sowie die Unempfindlichkeit gegen Störstrahlung. Als Nachteile der Plasmabildschirme gelten ihre vergleichsweise geringe Lebensdauer und ihr hoher Stromverbrauch.

Trotz der in den vergangenen zwölf Monaten drastisch gefallenen Preise für Plasmabildschirme stärkt Hitachi seine Plasma-Sparte kontinuierlich durch Investitionen. Unlängst kaufte der Konzern vom Partner Fujitsu einen Anteil von 30 Prozent am Gemeinschaftsunternehmen Fujitsu Hitachi Plasma Display, dem weltweit viertgrößten Anbieter von Plasmabildschirmen. Der Löwenanteil der nun geplanten Investitionen in Höhe von umgerechnet 630 Millionen Euro soll in den Bau einer dritten Fabrik mit modernster Technik für die Bildschirmproduktion fließen.

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