Konzern profitiert von Regressklagen
Parmalat steigert den Gewinn

Dank der Durchsetzung von Schadensersatzansprüchen im Zusammenhang mit seiner Beinahe-Pleite vor vier Jahren hat der italienische Lebensmittelkonzern Parmalat den Gewinn im ersten Halbjahr kräftig gesteigert.

HB MAILAND. Das Nettoergebnis legte auf 244,3 Mill. von 17 Mill. Euro vor einem Jahr zu, wie der Hersteller von Milchprodukten am Donnerstag mitteilte. Der Wachstumstrend setze sich sowohl beim Umsatz als auch bei der Rentabilität sowie dem Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) fort.

Bei der Vorlage vorläufiger Zahlen hatte Parmalat Ende Juli ein Ebitda-Plus von 3,7 Prozent ausgewiesen. Zugleich senkte der Konzern seine Ebitda-Prognose für das Gesamtjahr auf sieben bis zehn Prozent von ursprünglich zwölf bis 15 Prozent. Parmalat erklärte weiter, Wachstum auch durch Zukäufe und Partnerschaften anzustreben.

Parmalat war 2003 unter einer Schuldenlast von 14 Mrd. Euro zusammengebrochen. Der Konzern warf mehreren Banken vor, maßgeblich zur Insolvenz beigetragen zu haben und verklagte sie auf Schadensersatz in Milliardenhöhe. Inzwischen wurde das Unternehmen umstrukturiert. Die Aktien sind seit Oktober 2005 wieder an der Mailänder Börse notiert.

Serviceangebote
Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%