Konzern reagiert auf schwächere Nachfrage
Auch Salzgitter drosselt Rohstahlproduktion

In Anbetracht des branchenweit deutlich schwächeren Auftragseingangs im ersten Quartal nimmt auch der niedersächsische Stahl- und Röhrenkonzern Salzgitter die Produktion zurück.

mjh HANNOVER.Als Folge der turnusmäßigen Generalüberholung eines Hochofens ruht die Rohstahlerzeugung im Sommer für mindestens drei Monate. Pro Monat können in der Anlage 150 000 Tonnen Rohstahl erschmolzen werden.

Die Konkurrenten Thyssen-Krupp und Arcelor haben ebenfalls angekündigt, weniger Stahl zu produzieren, um einem Preisrutsch vorzubeugen. Besonders die Nachfrage der Autohersteller schwächelt.

Salzgitter kaufte in der Vergangenheit pro Jahr bis zu 800 000 Tonnen Stahl bei anderen Herstellern und zahlte dafür zuletzt einen Aufschlag von mehr als 100 Euro pro Tonne. So weit es vertraglich möglich ist, „werden wir den Fremdbezug reduzieren“, sagte Konzernchef Wolfgang Leese am Rande der Hannover-Messe. Dies dürfte das Ergebnis entlasten, schätzen Analysten.

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