Konzern startet Digitaloffensive: Ford fährt App

Konzern startet Digitaloffensive
Ford fährt App

Mit dem Ford-Pass können Amerikaner ab sofort Parkplätze mieten, Mitfahrgelegenheiten buchen und Kindergeburtstage organisieren. Ab August kommt die Anwendung auch nach Deutschland.

DetroitGleich eine ganze Eishockeyhalle musste es sein. Dabei hatten Konzernchef Mark Fields und Chairman Bill Ford am vergangenen Montag im Rahmen der Detroiter Automesse nicht viele neue Fahrzeuge zu zeigen. Der zweitgrößte US-Autohersteller ließ nur ein paar aufgefrischte Modelle wie den Pickup F-150 Raptor auffahren.

Die meiste Zeit aber war die Bühne in der Joe-Louis-Arena leer. Dort saßen Fields und Ford mit dem von der Fernsehshow American Idol bekannten US-Moderator Ryan Seacrest auf hohen Hockerstühlen und plauderten über Mobilität. „Der Stadtverkehr ist ein Desaster“, sagte Ford. Das Unternehmen müsse neue Konzepte für den Verkehr entwickeln, sich selbst „neu erfinden“. Darin sei Ford gut, schon sein Urgroßvater Henry Ford haben mit dem Model T die Autobranche auf den Kopf gestellt.

Gesagt, getan. Mit großem Trommelwirbel kündigte Fields den so genannten „Ford Pass“ an. Der Autohersteller lädt jedermann ein, also Nicht-Kunden, sich dem Mobilitätsklub anzuschließen. Einfach die App herunterladen, Informationen eingeben – und schon hilft Ford dabei, einen Parkplatz zu finden oder einen Kaffee bei McDonald's oder Seven Eleven umsonst zu bekommen. Ford Pass gibt es ab April in Nordamerika, ab August auch in Deutschland.

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