Konzern steigert dank hoher Ölpreise Quartalsgewinn um 29 Prozent
Hoher Ölpreis füllt BP die Kasse

BP hat ein glänzendes erstes Quartal hinter sich. Dank der hohen Ölpreise hat der britische Konzern fast ein Drittel mehr verdient als im Vorjahreszeitraum.

HB LONDON. Wie BP am Dienstag in London mitteilte, kletterte der Nettogewinn im Vergleich zur entsprechenden Vorjahresperiode um 29 Prozent von 4,26 Milliarden auf 5,49 Milliarden Dollar (rund 4,18 Milliarden Euro).

Ohne Berücksichtigung von Sonderposten sei ein Gewinn von 4,96 Milliarden Dollar erzielt worden, hieß es weiter. Analysten hatten im Schnitt mit 4,33 Milliarden Dollar gerechnet. Alle Zahlen basieren auf dem internationalen Bilanzierungsstandard (IFRS).

Das geschäftliche Umfeld sei im ersten Quartal durchweg besser gewesen als noch im Vorjahr, erklärte der nach Marktkapitalisierung weltweit zweitgrößte Ölkonzern. BP förderte sowohl mehr Öl als auch mehr Gas. Insgesamt sei die Produktion von 4,01 auf 4,10 Millionen Barrel (je 159 Liter) pro Tag gestiegen. Die Margen im Raffinerie- und Chemiegeschäft seien höher ausgefallen. Im Tankstellengeschäft jedoch kämpfe der Konzern mit einem sinkenden Margen.

BP zeigte sich mit den Ergebnissen zufrieden. „Dieser starke Start in das Jahr 2005 ist Resultat unseres umfassenden Investmentprogramms in den vergangenen Jahren und spiegelt zudem Effizienzverbesserungen wider“, hieß es in der Mitteilung. Höhere Ölpreise hätten zudem für einen steigenden Barmittelzufluss gesorgt, den der Konzern für seinen Aktienrückkauf genutzt habe.

Die Aktionäre erhalten eine Quartalsdividende von 8,50 US-Cent nach 6,75 im Vorjahr.

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