Konzern steuert auf Umsatz- und Gewinnplus zu
"2004 war für Henkel okay"

Der Konsumgüterhersteller Henkel hat seine Prognose für das laufende Jahr erneut bekräftigt. „Wir gehen davon aus, dass wir für 2004 die Ergebnisse realisieren, die wir im Ausblick angekündigt haben. Das Jahr 2004 war okay“, sagte Konzernchef Ulrich Lehner am Dienstagabend in Düsseldorf.

HB DÜSSELDORF. Henkel hatte zuletzt ein organisches Umsatzwachstum von über zwei Prozent vorausgesagt. Das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebita) soll wechselkursbereinigt um rund 20 %, der operative Gewinn (Ebit) ebenso wie das Ergebnis je Aktie im „mittleren Zehnprozentbereich“ zulegen.

Lehner sagte, dem Konzern sei im Konsumentenbereich mit dem wichtigen Waschmittelgeschäft nach zwei schweren Quartalen im dritten Jahresviertel 2004 die Trendwende gelungen. Er gehe davon aus, dass sich diese positive Entwicklung im vierten Quartal und im kommenden Jahr fortsetzen werde. Der durch Markenprodukte wie Persil bekannte Konzern hatte vor allem zu Jahresbeginn unter den Preiskämpfen bei Waschmitteln und der Kaufunlust der Verbraucher in Deutschland gelitten.

Im dritten Quartal hatte Henkel indes nach Werbeoffensiven den Umsatz bei Wasch- und Reinigungsmitteln auf 970 (Vorjahreszeitraum: 771) Mill. € gesteigert, der operative Gewinn legte in dem Bereich auf 82 (71) Mill. € zu. Mit Blick auf die wirtschaftliche Lage und das Konsumklima in Deutschland sagte Lehner, er gehe nicht davon aus, dass es 2005 zu einer Besserung kommen werde.

Henkel hatte in den vergangenen Jahren durch organisches Wachstum und Zukäufe seine Abhängigkeit vom deutschen Heimatmarkt deutlich verringert. Lehner sagte, die „breite Aufstellung“ Henkels sowohl bei Produkten als auch in Auslandsmärkten trage zur Stabilisierung der Ergebnisse bei. So konnte der Konzern Wachstum bei Klebstoffen und in der Sparte Technologies verbuchen.

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