Konzern übertraf die Erwartungen der Branchenexperten
Hochtief hebt die Jahresprognose an

dpa-afx ESSEN. Deutschlands größter Baukonzern Hochtief hat im ersten Quartal des laufenden Jahres mehr verdient als noch ein Jahr zuvor. Die Prognose für das Gesamtjahr 2005 hob das Unternehmen an.

Der Konzerngewinn habe sich auf 28,1 Mill. Euro nach 6,5 Mill. Euro im Vorjahreszeitraum erhöhte, teilte das im MDax notierte Unternehmen am Mittwoch in Essen mit. Das Quartalsergebnis sei maßgeblich durch den Erfolg der Airport-Investitionspartnerschaft geprägt, liege jedoch auch auf vergleichbarer Basis über dem Vorjahreszeitraum.

Das Vorsteuerergebnis (EBT) nahm in den ersten drei Monaten 2005 von 37,4 Mill. Euro auf 62,3 Mill. Euro zu. Ohne Berücksichtigung des Buchgewinns aus der Investitionspartnerschaft ergäbe sich ein Anstieg des EBT auf mehr als 41 Mill. Euro, hieß es weiter. Damit übertraf das Unternehmen die Erwartungen der Branchenexperten, die von einem bereinigten Vorsteuerergebnis von 35,1 Mill. Euro ausgegangen waren. Das bereinigte Nettoergebnis hatten die befragten Analysten im Schnitt bei 5,9 Mill. Euro geschätzt.

Der Umsatz kletterte von Januar bis März auf 2,597 (Vorjahr: 2,513) Mrd. Euro und traf damit exakt die Prognosen der Analysten. Der Auftragseingang des Konzerns sank hingegen auf 2,81 (Vorjahr: 3,92) Mrd. Euro. Das Unternehmen begründet dies mit Sondereffekten im Vorjahreszeitraum wie der Erstkonsolidierung von Siemens Gebäudemanagement und außergewöhnliche Großprojekte im Bergbau- und Infrastrukturbereich von Hochtief Asia Pacific. Für das Gesamtjahr behält der Konzern die Prognose zum Auftragseingang unverändert bei.

Die Leistung des Konzerns stieg um 8,9 Prozent auf 2,95 Mrd. Euro nach 2,71 Mrd. Euro im Vorjahreszeitraum. Der Auftragsbestand wuchs um 5,0 Prozent auf 19,25 (Vorjahr: 18,34) Mrd. Euro. Der Cashflow betrug 34,5 (Vorjahr: 63,4) Mill. Euro. Der Gewinn je Aktie (EPS) stieg von 0,10 Euro im ersten Quartal 2004 auf 0,45 Euro.

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