Konzern-Umbau
Toyota stellt sich in Japan neu auf

Der Autobauer Toyota will seine Produktionsgesellschaften in Japan zusammenlegen, um Kosten zu sparen. Damit reagiert der Konzern auf den starken Yen. Toyota ist der Währung stärker ausgesetzt als andere Autobauer.
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Der japanische Autobauer Toyota will sich nach dem Erdbeben in seinem Heimatland neu aufstellen. Der Weltmarktführer plant die Zusammenlegung von drei Produktionsgesellschaften bis Juli nächsten Jahres, um Kosten zu sparen. Toyota reagiert damit am Mittwoch auch auf den starken Yen, der die Ausfuhr japanischer Autos verteuert. In der Diskussion sei die Fusion der Gesellschaften Kanto Auto Works, Central Motor und Toyota Motor Tohoku, teilte der Autobauer mit. Toyota hatte für das Geschäftsjahr 2011/2012 einen Gewinneinbruch von 35 Prozent bei einem deutlich niedrigeren Absatz angekündigt.

Vor dem Zusammenschluss wird der Konzern die Aktien der ebenfalls an der Börse gelisteten Gesellschaft Kanto Auto Works vollständig übernehmen, ebenso die Anteile der Tochter Toyota Auto Body. Die Wirtschaftszeitung „Nikkei“ hatte in ihrer Ausgabe am Mittwoch bereits über die geplante Fusion der drei Produktionsgesellschaften im Nordosten von Japan berichtet.

Toyota hatte angekündigt, dieses Jahr in Japan mehr als drei Millionen Autos zu bauen. Das entspricht rund 40 Prozent der weltweiten Produktion. Damit ist Toyota mehr dem starken Yen ausgesetzt als seine heimischen Konkurrenten Nissan und Honda, die nur rund ein Viertel ihrer Wagen zu Hause fertigen.

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