Konzern verlegt Firmenzentrale nach Bochum
MG zeigt Frankfurt kalte Schulter

Der Maschinen- und Anlagenbauer MG Technologies zieht aus Kostengründen vom traditionsreichen Standort Frankfurt am Main nach Bochum. Die Konzernzentrale soll bis zum Frühjahr 2005 vollständig in Bochum sitzen.

HB FRANKFURT. Die Holdingkosten würden dadurch wie geplant auf jährlich rund 50 Mill. € von bisher 170 Mill. € gesenkt, teilte das Unternehmen am Montag in Frankfurt mit. Der komplette Umzug der MG-Holding solle nach Erstellung des Jahresabschlusses im Frühjahr 2005 abgeschlossen werden. Die neue Konzernholding soll rund 100 Mitarbeiter beschäftigen. Der juristische Sitz der Gesellschaft soll aber bis auf weiteres Frankfurt bleiben. Die im Nebenwerteindex MDax notierte MG-Aktie lag am Nachmitteg mit 1,3 % im Plus bei 8,97 €.

Zunächst würden ab dem 6. Dezember der Vorstand und 24 mg-Mitarbeiter in Bochum in der gemeinsamen Konzernzentrale am Firmensitz der Anlagenbautochter Gea ihre Arbeit aufnehmen. Mit dem kompletten Abschluss des Umzugs sollen weitere 18 MG-Mitarbeiter nach Bochum umziehen. Damit habe die MG dann innerhalb eines guten Jahres ihre Konzernholdings von sechs auf dann nur noch eine verringert. Anfang 2004 beschäftigte die bisherige Frankfurter Konzernzentrale noch 110 Mitarbeiter. In der Gea-Holding waren zu dem Zeitpunkt 65 Mitarbeiter beschäftigt. Der mit dem Umzug verbundene Personalabbau sei ohne Kündigungen erfolgt.

Von Juli bis September hatte die MG einen Gewinn vor Steuern von 10,2 Mill. € nach einem Verlust von 8,1 Mill. € im Vorjahreszeitraum erzielt. Ungeachtet der Auftragsprobleme seiner Großanlagenbautochter Lurgi will die MG 2004 schwarze Zahlen schreiben.

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