Konzern will mit europaweit einheitlichen Konditionen Re-Importe unterbinden
Pentax geht gegen Preisdifferenzen für Digitalkameras vor

Der japanische Kamerahersteller Pentax hat das Preisgerangel auf den europäischen Märkten für Digitalkameras satt. Künftig gilt in ganz Europa ein einheitlicher Händler-Referenzpreis als Ausgangsbasis, erläuterte Stefan Thode, der für das Kamerageschäft der Pentax Europe GmbH, Hamburg, in Deutschland zuständig ist.

beu HAMBURG. Dieser Referenzpreis basiert auf der Vertriebsschiene mit der niedrigsten Spanne, dem „fiktiven“ Internethändler, wie Thode betont.

Von diesem Preis ausgehend werden die Leistungen jedes Vertriebskanals nach einem einheitlichen Raster bewertet. Diese Zusatzkonditionen sollen, so Thode, nachträglich vergütet werden. Voraussetzung dafür ist, dass der Handel den Nachweis des Abverkaufs in seinen einzelnen Vertriebsschienen wie Fachhandel, Outletstore oder Internet erbringt. Die hieraus entstehenden Aufwendungen für den Handel stuft Thode als gering ein.

Mit diesen europaweit einheitlichen Konditionen sollen Re-Importe nicht verboten, aber unattraktiv gemacht werden.

Der Markt für Digitalkameras boomt, sagte Thode. Für Europa erwartet Pentax in diesem Jahr eine Absatzverdoppelung auf 18 Mill. Stück, womit sich die Region vor den USA (17 Mill. Stück) weltweit auf Rang eins schieben würde.

Pentax rangiert in Europa mit einem Marktanteil von 2,6 % auf Rang zehn, in Deutschland mit 2,7 % auf Rang zwölf. Ziel sei, bis 2005 mit mindestens 10 % Marktanteil zu den ersten fünf zu gehören.

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