Konzerne in der Krise: Jahr des Schreckens für Europas Autobauer

Konzerne in der KriseJahr des Schreckens für Europas Autobauer

Gleich eine Hand voll europäische Autokonzerne hat das Jahr 2012 in schwere Krisen gestürzt. In Deutschland konnten drei Hersteller an Boden gut machen, während bei einem harte Einschnitte drohen.
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Hamburg2012 war ein schlechtes Jahr für die Autobranche - aber nur in Europa. Weltweit steuert die Branche mit einem Plus von vier Prozent auf 68 Millionen Neuwagen zu. Der deutsche Branchenverband VDA erwartet bis 2020 sogar einen Weltmarkt von 90 Millionen Stück. Deutsche Hersteller eröffneten oder planten 2012 rund um den Globus neue Fabriken: Audi in Mexiko, Daimler in den USA, VW in Mexiko, Russland und China, BMW in Brasilien.

Ganz anders sieht es in Europa aus: Die Autonachfrage sank inzwischen 14 Monate in Folge. Von Januar bis November wurden mit elf Millionen Stück rund acht Prozent weniger Fahrzeuge abgesetzt, wie der europäische Branchenverband ACEA erklärte. Das sind drei Millionen weniger als in normalen Jahren. Der deutsche Verband VDA rechnet mit bis zu vier Jahren, ehe der westeuropäische Automarkt sich wieder erholt.

Angesichts der Misere begann eine Welle von Werksschließungen: Ford kündigte das Ende von drei Fabriken in Großbritannien und Belgien an, PSA Peugeot Citroën will ein Werk bei Paris dichtmachen. Opel schließt die Fabrik in Bochum. Damit ist es aber nicht vorbei: Der ACEA hält es für "sehr wahrscheinlich, dass es in den nächsten Monaten weitere solcher Ankündigungen geben wird".

Die Schuldenkrise in den Südländern: Wer arbeitslos ist oder um seinen Job zittert, kauft keinen Neuwagen. Besonders schlimm ist der Einbruch deshalb in Italien, Portugal, Frankreich und Spanien.

Fehlendes Vertrauen: Auch in Ländern mit besserer Wirtschaftslage wie etwa Deutschland plagen die Kunden Zukunftssorgen. Außerdem sind die Unternehmen nach der Erfahrung des rasanten Absturzes von 2009 vorsichtiger mit Bestellungen von Firmenwagen.

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Auch die Abwrackprämien lasten auf den Autobauern

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  • Schlechte Zeiten für Autobauer? Jeder Mensch in Deutschland, auf Wunsch und Anweisung unserer Politiker, darf nur noch Hartz IV-Empfänger, 1 Eurojobber bzw. Minijobber sein. Wer soll bei diesen menschenverachtenden Hungerlöhnen noch einen PKW leisten können, zumal dieser halbwegs vernünftig ausgestattet 70000 Euro kostet? In Deutschland gibt es auch andere Menschen, außer diesen raffgierigen, unfähigen Politiker, Banker und Manager!

  • "schlechtes Jahr für die Autobranche - aber nur in Europa."
    Offensichtlicher kann das Problem ja gar nicht mehr skizziert werden, oder?
    USA und Europa sind im letzten Zehntel ihrer Kultur angekommen!
    Wenn man fuer Marketing seiner Produkte (weil nicht mehr nachgefragt) mehr ausgeben muss, als die Rendite ueber die Verkaeufe einspielt, so ist das Ende des Wachstum bereits ueberschritten, oder?
    Also niemals mehr rueckgaengig zu machen, ausser mit einer totalen Verarmung und einem Neubeginn und da kennt die Politik (niemals hinzulernend) nur zwei Rezepte: Krieg und Waehrungsreform! Beides ist zig mal geuebte Praxis und hat sich bewaehrt! Und es wird sich erneut bewaehren! Die Sieger werden vom Volk auf haenden getragen und angefleht den Zustand vor dem Desaster wieder herzustellen, damit sich der Kreis und bis zum naechsten Crash wieder schliesst. Darueber hinaus schreibt der Sieger die Geschichtsbuecher und darin steht dann wieder mal nichts, wie es dazu kommen konnte, zumindest nicht die Wahrheit darueber!
    So arbeitet das System welches die Faeden der Politk in den Haenden hat immer weiter an der Verfeinerung ihres Systems und mit jedem iedergang kalkulierend, weil nicht vermeidbar, an seiner Verfeinerung!
    Verfeinerung bedeutet auch, dass die Zeitspanne zwischen den Crashs so lange sein muss, dass sich kein Lebender mehr aus eigener Erfahrung daran erinnern kann!
    Es gibt kein perpetuum mmobile? Doch, es gibt´s!

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