Konzernmutter erhöht Prognose
FMC steigert Gewinn dank US-Geschäft

Der Bad Homburger Dialysespezialist Fresenius Medical Care hat im zweiten Quartal den Gewinn deutlich gesteigert und rechnet auch für 2005 mit einem Anstieg. Die Konzernmutter Fresenius erwartet deshalb im Gesamtjahr einen höheren Gewinn als bislang geplant.

HB FRANKFURT. Der Betriebsgewinn (Ebit) sei um zwölf Prozent auf 238 Millionen Dollar gestiegen, teilte FMC am Donnerstag in Bad Homburg mit. Analysten hatten im Durchschnitt mit 233 Millionen Dollar gerechnet. Der Umsatz stieg im Vergleich zum Vorjahresquartal um acht Prozent auf 1,674 Milliarden Dollar.

Der Konzerngewinn sei dank einer guten Entwicklung in Nordamerika und Europa um 15 Prozent auf 116 Millionen Dollar geklettert. Das vor allem in den USA tätige Unternehmen präzisierte zudem seine Prognose für das Gesamtjahr. Beim Jahresüberschuss geht FMC von einen Anstieg zwischen zwölf und 15 Prozent aus. Bislang hatte das Unternehmen ein Plus von mehr als zehn Prozent in Aussicht gestellt. Bereinigt um Währungseffekte sei nach wie vor ein Umsatzwachstum von sechs bis neun Prozent zu erwarten.

In Nordamerika, wo FMC dank der Akquisition der Renal Care Group wieder die Nummer eins ist, setzte das Unternehmen 1,27 Milliarden Dollar um - ein Plus von sechs Prozent. Die Vergütung je Behandlung in den USA stieg um 1,7 Prozent auf 294 Dollar. Außerhalb Nordamerikas stieg der Umsatz um elf Prozent auf 547 Millionen Dollar.

Auch der Gesundheitskonzern Fresenius hat dank seiner Tochter FMC im ersten Halbjahr mehr verdient und umgesetzt als im Jahr zuvor. Bei einem Umsatzanstieg um vier Prozent auf 3,702 Milliarden Euro blieben Fresenius unter dem Strich 101 Millionen Euro, ein Plus von 26 Prozent. Angesichts dessen erwartet Fresenius nun beim Jahresüberschuss ein währungsbereinigtes Wachstum zwischen 20 und 25 Prozent, statt bislang 15 bis 20 Prozent. Der Umsatz soll weiterhin währungsbereinigt zwischen sechs und neun Prozent steigen.

Zur Fresenius AG gehören außer der größten Tochter FMC auch das Biotech-Geschäft mit Fresenius Biotech, die Infusionssparte Fresenius Kabi und der Klinikbetreiber Fresenius ProServe.

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