Konzernsparte
Siemens erwartet Plus bei erneuerbaren Energien

Für das Jahr 2012 rechnet Siemens „Energy“ dank der Technik für die regenerative Energiegewinnung mit „leicht schwarzen Zahlen“. Konzernspartenchef Süß ruft zudem die deutschen Netzbetreiber zu mehr Zusammenarbeit auf.
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FrankfurtSiemens rechnet im laufenden Geschäftsjahr mit einem Gewinn im Geschäft mit erneuerbaren Energien. „Insgesamt werden wir mit unserer Sparte Erneuerbare Energien im laufenden Quartal wohl wieder leicht schwarze Zahlen schreiben und, übers Jahr gerechnet, deutlich positiv sein“, sagte Michael Süß, Chef der Konzernsparte Energy, dem Magazin „Wirtschaftswoche“. Er rief die Netzbetreiber in Deutschland zur Zusammenarbeit auf: „Die vier Netzbetreiber müssen koordiniert agieren. Das ist bisher nicht der Fall, unter anderem mit der Folge, dass die Offshore-Windparks in der Nordsee nicht ans Netz angeschlossen sind.

Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur

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  • Lieber 707,

    die dezentrale Stromerzeugung, nicht -versorgung, ist ein gangbarer Weg, und er wird ja auch beschritten.
    Woher nehmen Sie aber die Verbesserung der Batterietech-
    nik um den Faktor 5? Einmal in Fahrt, schließen Sie die
    Photovoltaik noch mit ein. Es geben z.Zt. keine halbwegs realistischen Ansätze in der Forschung, die diese Verbesserungen auch nur erahnen lassen. Trotzdem
    wird permanent mit diesen Wunschbildern Politik gemacht.
    Man muß sie nur oft genug wiederholen!
    Um in Kyoto als die CO2-Helden dastehen zu können, wurde
    durch Frau Merkel und ihrem Umweldminister die Laufzeit der KKW's verlängert. Nach Fukushima wurde ein großer Teil der KKW's sofort stillgelegt-mit dem Ergebnis, daß im letzten Winter alte Ölkraftwerke zugeschaltet wur- den,die größten CO2-Emitenten!
    Dieser energiepolitische Irrsinn, der unsere Wirt-
    schaftsgesellschaft ernsthaft schaden wird, wird verstärkt mit Apellen und grünem Wunschdenken vernebelt.
    Außer abgeschalteten KKW's und einer gigantischen Sub-
    ventionsblase für die Photovoltaik ist wenig Technik vorhanden,um die mit Wunschdenken propagierte Energie-
    wende offensiv zu gestalten.
    Die latente Technikfeindlichkeit unserer Gesellschaft
    hat dazu geführt, daß in allen politischen Führungsor-
    ganisationen Juristen, Politologen, Soziologen, Lehrer usw.haufenweise auftauchen, Techniker mit Erfahrung und politischem Einfluß sucht man dagegen vergeblich.



  • Es hat denn Anschein, dass die dezentrale Stromversorgung sank verbesserter und neuer Technologien in den nächsten 10 bis 20 Jahren zunehmen wird; d.h.plus sparen und dämmen
    wird der Wettbewerb für die Anbieter von Energie härter
    Man stelle sich nur einmal vor die Effizienz, Effektivität der Batterien verbessert sich in den nächsten Jahren um den Faktor 5 bei Verringerung der Baugrößen plus Kosten.
    Eine ähnliche Entwicklung dürfte die Photovoltaik nehmen
    Welche Möglichkeit ergeben sich z.B. daraus für die private Stromversorgung?

  • Es gibt keine richtige Zusammenarbeit, sondern Pfründe und Geschäftsmodelle. Desweiteren scheuen die vier Netzbetreiber ein eigenes Investieren, da es die Gewinnmarge schmälert. Also bleiben die Füße still. Am liebsten wären alle wohl eine Sondersteuer auf die Energiepreise, die die privaten Verbraucher in die Vorkasse gehen lassen. Also eine Art "Stromnetzsteuer". Zusammen mit dem "Solarabenteuer" für die privaten Verbraucher, stehen privaten Stromkunden so vor Preissprüngen. Strom wird teurer werden, da letztendlich der private Kunde über eine sonst wie gestaltete Umlage es tragen soll.

    Es ist vieles im Umbruch: Netze, smart grids, dezentrale Stromerzeugung, Windparks, neue Stromeinspeisungszentren, neue Großkraftwerksbauten, bessere Effizienzgeräte (Heizungen, Warmwasser) in Häusern, bessere Dämmung, ... . All das kostet. Kosten, die zudem bei nur äußerst mäßigem Wettbewerb entstehen. Schlechte Zeiten für Kunden den Strom günstig einkaufen zu können. Vielen Kunden bleibt nur ein Weg, um Kosten zu sparen: weniger Strom verbrauchen.

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