Konzernsprecherin weist Vorwürfe zurück
Auto-Importeur zerrt in den USA Daimler vor Gericht

Der Autokonzern Daimler-Chrysler muss sich in den Vereinigten Staaten auf einen neuen Rechtsstreit einstellen.

HB FRANKFURT/M. Der US-Autoimporteur ZAP will den Hersteller und dessen Kleinwagenmarke Smart auf Schadenersatz von bis zu einer halben Mrd. Dollar (rund 420 Mill. Euro) verklagen. Eine entsprechende Klage sei bei einem Gericht in Los Angeles eingereicht worden, teilte ZAP mit. ZAP wirft Daimler und Smart unter anderem Rufschädigung und Diebstahl geistigen Eigentums in Form von Geschäftsplänen und Technologie vor. Eine Daimler-Sprecherin wies die Vorwürfe zurück.

Daimler hatte im Sommer einen Auftrag von ZAP für den Zweisitzer von Smart abgelehnt, weil der Wagen keine Zulassung in den USA hat und die Stuttgarter nicht an freie Importeure liefern. „Wir haben keine Geschäftsbeziehung mit ZAP und wollen auch keine aufnehmen“, bekräftigte die Sprecherin.

Das US-Unternehmen ZAP – das Kürzel steht für Zero Air Pollution, also Null-Schadstoff-Ausstoß – rüstet Autos um und handelt unter anderem mit Elektrofahrzeugen. ZAP behauptet, eine Genehmigung der US-Behörden zum Verkauf des Zweisitzers in 45 Bundesstaaten der USA zu besitzen.

Daimler prüft derzeit, mit der nächsten Generation des Smart Fortwo ab 2007 am US-Markt zu starten. Eine Entscheidung ist aber noch nicht gefallen.

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