Konzernumbau: Bayer streicht Stellen in Leverkusen

Konzernumbau
Bayer streicht Stellen in Leverkusen

Bayer will in Leverkusen Arbeitsplätze abbauen. Es sollen Stellen im Bereich der Rechnungsabwicklung und in der Patentabteilung gestrichen werden. Die Schritte sind Teil des Konzernumbaus.
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Leverkusen/HamburgDer Chemie- und Pharmakonzern Bayer plant einen Stellenabbau in seiner Leverkusener Verwaltung. Ein Unternehmenssprecher sagte am Donnerstag, Teile der Rechnungsabwicklung sollten ins Ausland verlagert werden. Dies werde dazu führen, dass die Zahl der Mitarbeiter in diesem Bereich - heute 350 - sinke.

Außerdem will der Konzern seine Patentabteilung zentralisieren. Auch dabei werde rund ein Achtel der gut 200 Stellen wegfallen, sagte der Sprecher. Er bestätigte damit einen Bericht der „Financial Times Deutschland“ (Donnerstagausgabe).

Die Schritte sind Teil des von Konzernchef Marijn Dekkers vorangetriebenen Konzernumbaus, bei dem in Deutschland insgesamt rund 1.700 Stellen sozialverträglich abgebaut werden sollen.

Agentur
dapd 
DAPD Deutscher Auslands-Depeschendienst GmbH / Nachrichtenagentur

Kommentare zu " Konzernumbau: Bayer streicht Stellen in Leverkusen"

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  • Es ist eine Schande,daß heutzutage nur die Gier der Großaktionäre gestillt und befriedigt wird.Der Mensch, und Mitarbeiter zählt nicht mehr. Die,sind es nur gewesen, welche diesen Konzern so weit gebracht haben. Gut man sagt, der Stellenabbau geschied auf sozialen Weg,doch was ist mit den vielen befristeten Arbeitsverträgen,dahinter stehen auch Mitarbeiter, die sich auch teilweise seit Jahren den Ar... aufgerissen haben, was ist daran Sozial, wenn Sie jetzt nur einen Tritt bekommen und kein Vorstandsvorsitzender kümmert sich um diese Mitarbeiter!!
    Nun, der Vorstandsvorsitzende allein hat nicht das Sagen, da muß er schon Unterstützung von höhere Stelle bekommen, um diesen Konzernumbau vornehmen zu können!
    Ja, leider muß man sagen, daß seit der Ära "Schneider" sehr viel an Sozialen, worauf die Firma einmal so stolz war, verschwunden. Leider doch nur mit der Sicht ich wiederhole mich hier, auf die Großaktionäre, um deren Gier und Taschen zu füllen.
    Vielleicht ist es ja ein Trotz für uns kleine Mitarbeiter, auch deren letztes Hemd hat keine Taschen!!!

  • Es sind Firmen wie Beyer, die "Unternehmensoptimierern" wie McKinsey auf den Leim gehen und damit zur langsamen Vernichtung unserer Volkswirtschaft beitragen.
    Dafür wird sich McKinsey und Co. eines Tages verantworten müssen, auch wenn die gut verdienenden Mitarbeiter sich in ihren Villen sicher glauben. Sie werden dafür bezahlen. Hoffentlich mit allem, was ihnen lieb ist!

  • Es sind Firmen wie Beyer, die "Unternehmensoptimierern" wie McKinsey auf den Leim gehen und damit zur langsamen Vernichtung unserer Volkswirtschaft beitragen.
    Dafür wird sich McKinsey und Co. eines Tages verantworten müssen, auch wenn die gut verdienenden Mitarbeiter sich in ihren Villen sicher glauben. Sie werden dafür bezahlen. Hoffentlich mit allem, was ihnen lieb ist!

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