Konzernumbau
Fresenius-Rivale Hospira in den roten Zahlen

Der US-Pharmakonzern und Fresenius-Konkurrent Hospira ist in die roten Zahlen gerutscht. Grund waren die Kosten für den Konzernumbau.
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FrankfurtKosten für den Konzernumbau haben den US-Pharmakonzern Hospira in die roten Zahlen gedrückt. Der weltgrößte Hersteller von Spezialarzneien, die gespritzt werden, wies am Mittwoch für das zweite Quartal einen Verlust von 2,5 Millionen Dollar aus nach einem Gewinn von 143,6 Millionen vor Jahresfrist.

Konzernchef Michael Ball erwartet für das Gesamtjahr jetzt nur noch einen Gewinn je Aktie von rund zwei Dollar. Im Mai hatte das Management noch zwei bis 2,30 Dollar je Anteilsschein in Aussicht gestellt.

Hospira ist einer der großen Wettbewerber von Fresenius Kabi, der auf intravenös verabreichte Generika spezialisierten Tochter des Gesundheitskonzerns Fresenius. Das in Lake Forest im US-Bundesstaat Illinois ansässige Unternehmen hatte mit Produktionsproblemen zu kämpfen, die zeitweise sogar zu Lieferengpässen bei gefragten Betäubungsmitteln wie Propofol führten.

Daraufhin hatte das Management umfangreiche Schritte eingeleitet, um die Produktion zu verbessern. Der Quartalsumsatz ging leicht um 2,9 Prozent auf 1,03 Milliarden Dollar zurück.

Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur

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