Konzernumbau
Jenoptik-Verkauf von M+W Zander ist perfekt

Der Verkauf der Anlagenbau- Tochter M+W Zander des ostdeutschen Technologiekonzerns Jenoptik ist unter Dach und Fach.

HB FRANKFURT. Die Jenoptik-Anteile an M+W Zander seien am Dienstag an den Finanzinvestor Springwater übertragen worden, teilte das Unternehmen aus Jena mit.

Damit sei der Strategiewechsel erfolgreich abgeschlossen. Mit dem Verkauf trennt sich Jenoptik von mehr als 7000 Mitarbeitern und fast drei Viertel seines Umsatzes. Jenoptik konzentriert sich auf den Ausbau der weit kleineren, aber gewinnträchtigeren Laser-Sparte Photonics, in der Laser, Blitzgeräte und militärtechnische Produkte hergestellt werden.

Für den 73-Prozent-Anteil an M+W Zander erhält Jenoptik nach früheren Angaben einen niedrigen dreistelligen Millionenbetrag. Der Verkaufspreis wurde auf Grundlage eines Firmenwertes von rund 350 Millionen Euro errechnet.

Im vergangenen Jahr war das im Technologiewerte-Index TecDax gelistete Unternehmen wegen des Verkaufs tief in die Verlustzone gerutscht. 2006 soll unter dem Strich wieder ein Gewinn stehen. Vorstandschef Alexander von Witzleben hatte zuletzt betont, dass sich der Auftragseingang im verbliebenen Geschäft mit Lasern und Sensoren sehr gut entwickele.

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