Konzernumbau
Osram wahrt die Fassung

Börsenneuling Osram peilt für 2014 höhere Gewinne an. Der Konzernumbau ist im vollen Gange, auch Personalabbau soll es geben – jedoch langsam. Hoffnungsträger ist die LED-Sparte.
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FrankfurtDer im Umbau steckende Börsenneuling Osram zeigt sich zuversichtlich für das kommenden Geschäftsjahr. „2014 sollte das Ergebnis weiter steigen“, sagte Finanzvorstand Klaus Patzak der „Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung“ laut Vorabbericht. „Dabei hilft, dass die Lasten der Restrukturierung 2014 auf rund 100 Millionen Euro sinken, während wir bei den Kosteneinsparungen weiter vorankommen.“

Patzak bestätigt für das Ende September endende Geschäftsjahr 2012/13 die erhöhte Prognose. „Wir liegen gut im Plan, unsere Jahresziele zu erreichen, und rechnen weiterhin mit einem Nettogewinn“, sagte er. Erst Ende Juli hatte der Leuchtmittelhersteller seine Prognose nach oben geschraubt. Davor war die einstige Siemens-Tochter, die im Juli an die Börse gebracht wurde, davon ausgegangen, knapp an der Gewinnschwelle zu kratzen. Trotz des anvisierten Gewinns sei eine Dividende für 2013 nicht geplant, sagte der Manager.

Patzak kündigte an, dass der Stellenabbau auch nach 2014 weitergehe. „Im traditionellen Geschäft wohl schon, aber verlangsamt. Der Ausbau der LED-Produktion kann das nur zum Teil kompensieren, auch weil die Personalintensität in der LED-Welt geringer ist.“ Das traditionelle Geschäft leide unter dem Verbot der Glühbirne in der EU. Osram steuert mit einem umfassenden Konzernumbau gegen. Elf Werke werden geschlossen, 8000 Stellen fallen bis 2014 weg. Die LED-Technik wird nach Aussage von Patzak schon vor 2017 die Mehrheit am Neugeschäft von Osram ausmachen. Derzeit sind es etwa 31 Prozent.

Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur

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