Konzernumbau soll weitere Früchte tragen
Bayer will weitere 300 Millionen Euro einsparen

Der Leverkusener Chemie- und Pharmakonzern Bayer erwartet nach den Worten von Vorstandschef Werner Wenning in diesem Jahr aus dem Konzernumbau weitere 300 Millionen Euro an Einsparungen.

HB FRANKFURT. "Bislang haben wir mehr als 2,2 Milliarden Euro an Einsparungen erzielt seit dem Start unseres Restrukturierungsprojektes", sagte Wenning am Mittwoch auf einer Investorenkonferenz der Deutschen Bank in Frankfurt. "Für das Geschäftsjahr 2005 peilen wir weitere 300 Millionen an Einsparungen an", fügte er hinzu.

Bayer hatte unlängst mit der Abspaltung der Chemiegesellschaft Lanxess seinen bislang größten Konzernumbau abgeschlossen. Im Jahr 2002 hatte der Konzern ein umfangreiches Restrukturierungsprojekt auf den Weg gebracht. Im Zuge der daraus entstandenen Neuausrichtung werden die Leverkusener bis Ende 2005 etwa 12 500 Arbeitsplätze abgebaut haben. Ende 2004 beschäftigte der Konzern noch 113 000 Menschen weltweit. In Deutschland will Bayer nach früheren Angaben dieses Jahr noch rund 750 Stellen abbauen und damit deutlich weniger als die ursprünglich geplanten 1700.

Mit dem Börsengang von Lanxess Ende Januar hatte sich Bayer von rund einem Fünftel seines Konzernumsatzes getrennt. War Bayer vormals in vier Geschäftsfeldern tätig, sind es mittlerweile noch die drei Bereiche Gesundheit/Pharma (HealthCare), Pflanzenschutz (CropScience) und hochwertige Materialien (MaterialScience). Zu Stärkung seines Bereichs HealthCare hatte Bayer überdies im vergangenen Jahr die Geschäfte mit verschreibungsfreien Arzneimitteln des Schweizer Roche-Konzerns für 2,38 Milliarden Euro erworben.

Die Bayer-Aktie notierte am Vormittag 0,2 Prozent im Plus bei 27,34 Euro, während der Gesamtmarkt ebenfalls rund 0,2 Prozent zulegte.

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