Konzernumbau wird fortgesetzt
IWKA steigert operatives Ergebnis

Der Karlsruher Maschinen- und Anlagenbauer IWKA hat im ersten Halbjahr 2004 bei stabiler Geschäftsentwicklung sein operatives Ergebnis verbessert.

HB STUTTGART. Mit einer Neuordnung seiner Geschäftsbereiche hat der Karlsruher Anlagenbauer IWKA auf die Kritik an seiner Firmenstruktur reagiert. Der operative Gewinn stieg in der ersten Jahreshälfte wie erwartet trotz stagnierender Umsätze von 1,046 Mrd. € um neun Prozent auf 31,7 Mill. €, wie IWKA am Dienstag mitteilte. Der Gewinn traf die Erwartungen der Analysten. IWKA bekräftigte vor dem Hintergrund eines Auftragsbestands von 1,31 Mrd. € die Erwartungen für das Gesamtjahr: Der Konzernumsatz werde bei rund 2,3 Mrd. € stagnieren, das Ebit - 2003 bei 81,1 Mill. € - soll aber erneut zulegen.

Die neue Sparte „Robotertechnik“ soll nach dem Willen von Vorstandschef Hans Fahr die Bedeutung der Robotik als Querschnittstechnologie für den Konzern betonen. IWKA will mit der Neugliederung auch dem Eindruck von Kritikern entgegentreten, dass der Konzern nur mit dem Anlagenbau für die Autoindustrie Geld verdiene. 23 % des Umsatzes im Konzern entfallen nun auf Unternehmen, die IWKA nicht mehr zum Kerngeschäft zählt.

Neben der bereits zum Verkauf gestellten Prozesstechnik mit rund 350 Mill. € Jahresumsatz zählt IWKA die Boehringer Werkzeugmaschinen in Göppingen und das zur Verpackungstechnik gehörende US-Unternehmen Inex nicht mehr zum Kerngeschäft. Die so eingestuften Unternehmen kamen im ersten Halbjahr auf 244,5 Mill. € Umsatz. Die Einstufung bedeute aber nicht, dass all diese Firmen verkauft würden, betonte ein IWKA-Sprecher. So bedient Boehringer mit Kurbelwellenmaschinen die Kernkunden aus der Autoindustrie, nicht aber mit seinen Werkzeugmaschinen. „Für die Boehringer-Gruppe werden alle Optionen geprüft“, hieß es.

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