Konzernumsatz um 9 Prozent gestiegen
Dürr ist für 2004 optimistisch

2003 ist für den Autozulieferer Dürr nicht sehr positiv verlaufen. Restrukturierungskosten und Wechselkurseffekte führten zu einem Verlust von 31,3 Millionen Euro. In diesem Jahr soll es aber wieder bergauf gehen, kündigte das Unternehmen am Donnerstag an.

HB STUTTGART. Der Autozulieferer Dürr rechnet nach roten Zahlen im vergangenen Jahr 2004 wieder mit einem deutlich positiven Ergebnis. Wegen hoher Restrukturierungskosten und Wechselkurseffekten rutschte das Stuttgarter Familienunternehmen mit 31,3 Millionen Euro in die Verlustzone nach einem Vorjahresgewinn im Konzern von 12 Millionen Euro, teilte die Dürr AG am Donnerstag mit. Abschreibungen auf Beteiligungen drückten das Ergebnis um 11 Millionen Euro, berichtete Vorstandschef Stephan Rojahn.

Der Konzernumsatz sei im vergangenen Jahr um 9 Prozent auf die Rekordhöhe von 2,264 Milliarden Euro gestiegen. Auch der hohe Auftragseingang und die starke Position in Asien stimmten positiv. In ein Effizienzprogramm steckte Dürr zudem mehr als 25 Millionen Euro. Die Beschäftigtenzahl sank im vergangenen Jahr weltweit um 1 Prozent auf 12 750. Rojahn kündigte beim Darmstädter Messtechnikanbieter Carl Schenck ein Squeeze-Out-Verfahren an, um die restlichen Anteile zu übernehmen. Dürr hält bereits 98,7 Prozent des Grundkapitals. Den Aktionären werden 157 Euro je Stückaktie angeboten.

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