Konzernumsatz um sechs Prozent über Vorjahr
Pfleiderer schrieb 2004 wieder schwarze Zahlen

Der bayerische Holzverarbeiter Pfleiderer konnte sich im vergangenen Jahr aus dem Bereich der roten Zahlen wieder befreien.

HB MÜNCHEN. Das Vorsteuerergebnis der fortgeführten Bereiche - Holzwerkstoffe und Infrastrukturtechnik - sei im abgelaufenen Geschäftsjahr um 76,5 Prozent auf 31,6 Millionen Euro gestiegen, teilte das im Kleinwerteindex SDax gelistete Unternehmen am Donnerstag in Neumarkt in der Oberpfalz mit. Nach Steuern und vor Minderheitsanteilen verbuchte Pfleiderer einen Gewinn von 50,1 Millionen Euro. 2003 waren noch 41,1 Millionen Euro Verlust angefallen. Der Konzernumsatz habe mit 901 Millionen Euro um sechs Prozent über Vorjahr gelegen.

Pfleiderer war 2003 tief in die roten Zahlen gerutscht und hatte sich danach neu ausgerichtet. Als Kernbereiche wurden die Fertigung von Spanplatten für die Möbelindustrie und der Bau von Bahnschwellen definiert. Im Dezember trennte sich Pfleiderer von seinem Masten-Geschäft der Tochter Poles & Towers.

Das gesamte Vorsteuerergebnis - einschließlich der abgestoßenen Sparten - belief sich 2004 auf 58,9 Millionen Euro nach einem Verlust von 33,6 Millionen Euro 2003. Zügiger als geplant habe sich auch der Schuldenabbau entwickelt. Per Ende 2003 halbierte sich die Konzern-Nettoverschuldung auf 122,9 (2003: 255,8) Millionen Euro. „Damit wurde die ursprünglich anvisierte Senkung auf 150 Millionen Euro deutlich übertroffen“, hieß es. Zum Ausblick auf das laufende Jahr äußerte sich Pfleiderer zunächst nicht.

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